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KAI RICHTER

Los 7: Ohne Titel, 2021, Blech, Farbe, 14×19 cm

Ohne Titel

2021, Blech, Farbe, 14x19 cm

Drei Fragen an ...

KAI RICHTER

Woher kommt die Faszination zu Baustoffen und was inspiriert Dich an einer Baustelle?

  • An Baustellen interessiert mich vor allem der Aspekt der Zeit. Die tägliche Veränderung. Die Zeit bevor Architektur nutzbar wird. Oder der ruinierte Wert, wenn Architektur abgerissen wird.

Woher nimmst Du Deine Materialien?

  • Die Materialien kaufe ich im Handel.

Hast Du schon einmal ein Baustellenschild geklaut?

  • Nein! Ich habe noch kein Schild mitgehen lassen. Aber gekauft habe ich z.B. ein Schild: „Eltern haften für ihre Kinder“.

KAI RICHTER

Der Künstler


* 1969 in München lebt und arbeitet in Düsseldorf. Studium der Freien Kunst, Kunstakademie Münster und Düsseldorf Meisterschüler bei Hubert Kiecol. Seit 2008 Lehrbeauftragter an der Peter Behrens School of Art, Düsseldorf. DEW21 Kunstpreis 2020 26.09. – 04.10.2020 Dortmunder U Zentrum für Kunst und Kreativität. Letzte Einzelausstellungen: 2020 Vertigo, Kunstverein Wesselingen, Wesselingen Already Made, Galerie Christian Lethert, Köln. 2019 Lichtenberger Güsse, Stadtmuseum Lichtenberg, Berlin Sechs Stahl Ringe, +punkt.kirche INV130, Heidelberg Neue Arbeiten, Sebastian Fath Contemporary, Mannheim.

Seine Werke

Seine Arbeiten setzen sich mit dem Raum bzw. der Gestaltung eines Raums auseinander. Vornehmlich verwendet der Bildhauer Materialien, die zum Bauen benötigt werden. Beton, gelbe Dokabalken oder Gerüststangen, die oft noch Spuren ihres Ursprungs aufweisen und direkt von Baustelle zu kommen scheinen. Dem Künstler geht es nicht um den Bau an sich, sondern vielmehr um dem Prozess des Bauens. Den Prozess, den er auf künstlerische Weisen neu visualisiert. Die Rohmaterialien setzt er zu abstrakten und expressiven Rauminstallationen zusammen. Dabei steht ihre kompositorische Funktion im Vordergrund. Es gibt keine symbolischen oder allegorischen Bedeutungen. Die Materialien sind stets das was sie sind - nichts Erfundenes, nichts Theoretisches, kein Zitat, keine Referenz an die Realität, sondern unsere Realität selbst. Und gleichzeitig wird der Betrachter herausgefordert den Raum um sich herum genauer anzuschauen und ggf. in Frage zu stellen.