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VERANSTALTUNGEN


Etwa einmal im Monat findet unsere Kunstpause statt. Meistens besteht das Programm aus einem Vortrag zu Themen von Graffiti bis zu Anselm Kiefer, von Quadraten bis zu schreibenden Malern. Manchmal bieten wir aber auch Führungen durch aktuelle Ausstellungen an oder ermöglichen euch Einblicke in einzelne Abteilungen der Kunsthalle. Bei einem Glas Wein setzen wir uns anschließend zusammen und diskutieren untereinander und mit Kulturschaffenden. Über die aktuellen Termine und Treffpunkte könnt ihr euch auf Facebook, Instagram oder auf unserer Startseite informieren. Wir freuen uns auf euch!

Aufgrund der aktuellen Situation bieten wir zur Zeit ein digitales Programm an. Wenn euch ein Termin interessiert schreibt uns gerne eine kurze Nachricht, dass ihr teilnehmen möchtet, dann schicken wir euch den Link zu der jeweiligen Online-Veranstaltung.



ARTGENOSSEN BUCHCLUB





Donnerstag,
04. März 2021,
20 Uhr






„Vom Josty ins Romantische Café. Streifzüge durch Berliner Künstlerlokale in den Goldenen Zwanzigern“




Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelt sich Berlin zur Kunstmetropole von europäischem Rang. Literaten, Dramatiker, bildende Künstler und Musiker ziehen in die Stadt und küren, wie einst die Pariser Boheme, Künstlerlokale zu ihrem geselligen und geistigen Treffpunkt: das Romanische Café, Schwannecke und Mutter Maenz, das Restaurant Schlichter, das Adlon, das Eden, das Kempinski oder die Mampestuben – Else Lasker-Schüler, Bertolt Brecht, Joseph Roth, Stefan Zweig, Erich Kästner, Gustaf Gründgens und viele andere verkehren hier.  






Donnerstag,
06. Mai 2021,
20 Uhr



„Why have there been no great women artists“ von Lina Nochlin




Many scholars have called Linda Nochlin’s seminal essay on women artists the first real attempt at a feminist history of art. In her revolutionary essay, Nochlin refused to answer the question of why there had been no “great women artists” on its own corrupted terms, and instead, she dismantled the very concept of greatness, unraveling the basic assumptions that created the male-centric genius in art.With unparalleled insight and wit, Nochlin questioned the acceptance of a white male viewpoint in art history. And future freedom, as she saw it, requires women to leap into the unknown and risk demolishing the art world’s institutions in order to rebuild them anew.






Donnerstag,
01. Juli 2021,
20 Uhr



„7 Tage in der Kunstwelt“ von Sarah Thornton




Was Robert Altmans Film »Prêt-à-Porter« für die Modewelt war, ist Sarah Thorntons Buch für die Welt des riesigen Boom-Marktes der Gegenwartskunst: Nach welchen Regeln funktioniert sie? Wer entscheidet, welcher Künstler einer der ganz großen (und ganz teuren) wird? Was treibt die Sammler, die Galeristen – und was bedeutet all das für die Kunst und die Künstler selbst?
Mit dem Handwerkszeug einer Ethnologin erkundet Sarah Thornton diese einzigartige Welt aus Kreativität, Geschmack und Macht, aus Status, Hoffnung, Geld und Intrigen. Sie hat mit über 250 Insidern, Künstlern, Galeristen, Kritikern, Kuratoren und Sammlern gesprochen und ist als kritische Beobachterin für eine Zeit selbst Teil der Kunstwelt geworden.






Donnerstag,
02. September 2021,
20 Uhr



„Durch Mauern gehen“ von Marina Abramović




Sie hat die Grenzen der Kunst gesprengt: sich gepeitscht, mit einer Glasscherbe ein Pentagramm in den Bauch geritzt, ein Messer in die Finger gerammt. Sie ist 2500 Kilometer auf der Chinesischen Mauer gegangen, zwölf Jahre in einem umgebauten Citroën-Bus durch die Welt gefahren und hat ein Jahr bei den Aborigines in Australien gelebt. Spätestens seit »The Artist is Present« – ihrer berühmten Performance 2010 im New Yorker Museum of Modern Art – gilt Marina Abramović in der ganzen Welt als Kultfigur. Robert Redford schwärmt für sie genauso wie Lady Gaga. Vom »Time Magazine« wurde sie zu den 100 wichtigsten Menschen des Jahres 2014 gewählt.


In ihren Memoiren blickt Abramović zurück auf sieben Lebensjahrzehnte als charismatische Künstlerin und Grenzgängerin. Von ihrer strengen Kindheit im kommunistischen Jugoslawien, wo sie bei ihren der politischen Elite nahestehenden Eltern im Schatten Titos aufwuchs – bis hin zu ihren jüngsten Aktionen, bei denen sie die Seele von Millionen von Menschen mit der Kraft ihres Schweigens berührte.






Donnerstag,
04. November 2021,
20 Uhr



„Karte und Gebiet“ von Michel Houellebecq




Jed Martin ist Künstler. In seinen ersten Arbeiten stellt er Straßenkarten und Satellitenbilder gegenüber, zum Durchbruch verhelfen ihm jedoch Porträts. Einer der Porträtierten: »Michel Houellebecq, Schriftsteller«. Doch dann geschieht ein grausames Verbrechen: ein Doppelmord, verübt auf so bestialische Weise, dass selbst die hartgesottenen Einsatzkräfte schockiert sind. Die Kunst, das Geld, die Arbeit. Die Liebe, das Leben, der Tod: Davon handelt dieser altmeisterliche Roman, der auch hierzulande bereits als literarische Sensation gefeiert wird. Michel Houellebecqs neustes Werk ist ein vollendeter Geniestreich von überraschender Zartheit. Der einstige Agent provocateur erscheint darin gereift und auf so humorvolle Weise melancholisch wie nie. ›Karte und Gebiet‹ wird nicht nur die Freunde Houellebecqs begeistern, sondern auch manchen seiner Feinde.




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